Dieser Abschnitt enthält Informationen zur Verwendung der folgenden CompactRIO-Controller und CompactRIO-Single-Board-Controller mit NI-DAQmx:

  • Controller des Typs cRIO-9040, 9041, 9042, 9043, 9045, 9046, 9047, 9048, 9049, 9053, 9054, 9055, 9056, 9057 und 9058.
  • sbRIO-9603, 9608, 9609, 9628, 9629 und 9638.

Programmiermodi für Steckplätze

Wenn Sie ein Modul der C-Serie im MAX zu einem CompactRIO-Controller hinzufügen, stehen drei Programmmodi zur Auswahl.

  • Real-Time (NI-DAQmx)
  • Real-Time Scan
  • LabVIEW FPGA

Für den Datenaustausch mit DAQmx muss sich das Modul im Modus Real-Time (NI-DAQmx) befinden.

Hinweis Nicht alle Module unterstützen den Modus "Real-Time (NI-DAQmx)".

Einzel-Sample-Modus mit Hardware-Takt

Die CompactRIO-Controller unterstützen den Einzel-Sample-Modus mit Hardware-Takt mit gewissen Einschränkungen.

  • Das NI 9260 unterstützt den Einzel-Sample-Modus mit Hardware-Takt nicht.
  • Das NI 9361 unterstützt den Einzel-Sample-Modus mit Hardware-Takt nicht.
  • C-Serien-Geräte mit Scan-Funktion werden per Standardeinstellung nicht auf den niedrigsten Latenzmodus gesetzt. Die Geräte arbeiten standardmäßig mit einer langsameren Konvertierungsrate. Dadurch wird die maximale Erfassungsrate des Moduls im Einzel-Sample-Modus mit Hardware-Takt begrenzt, um eine längere Einschwingzeit zu ermöglichen. Sie können das Modul jedoch für eine schnellere Erfassungsrate mit geringerer Einschwingzeit konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie unter Hinweise zur Sample-Rate.

Modellnamen

Die Namen und Produkt-IDs von Gerätemodellen der C-Serie können sich zwischen CompactRIO und CompactDAQ leicht unterscheiden. Informationen zu CompactRIO finden Sie unter C Series Module IDs auf ni.com.

Hinweise zum Timing

CompactRIO-Controller verarbeiten die Sample-Rate und den Standardwert für den hardwaregetakteten Modus anders als CompactDAQ-Chassis.

Wenn bei einem CompactRIO- oder Single-Board-RIO-Controller mit langsam abtastenden Geräten der C-Serie (z. B. dem NI 9211) die Sample-Rate einer hardwaregetakteten Erfassung die maximale Sample-Rate des Moduls überschreitet, gibt DAQmx Warnungen oder Fehler aus. Wenn ein Gerät mit langsamer Abtastrate im selben Task wie ein Gerät mit regulärer Abtastung verwendet wird, führt die Überschreitung der maximalen Sample-Rate des Geräts mit langsamer Abtastung dazu, dass das zuletzt erfasste Sample mehrmals gelesen wird. In diesem Szenario wird das erste Sample der hardwaregetakteten Erfassung mit Hilfe von Geräten der C-Serie mit Scan-Funktion nach dem Übernehmen des Tasks abgetastet.

Standardeinstellungen für das Attribut/die Eigenschaft "AI.A/DWandlerTimingModus"

Der Standardwert im hardwaregetakteten Modus bei allen Modulen in CompactRIO- und Single-Board-RIO-Controllern wird automatisch basierend auf der Sample-Rate festgelegt.

Gemeinsamer Trigger-Bus

Auf den CompactRIO- und CompactRIO-Single-Board-Controllern bietet NI-DAQmx einen einfachen Trigger-Bus zwischen LabVIEW FPGA und NI-DAQmx mit folgenden Merkmalen:

CompactRIO[1]1 cRIO-9040, 9041, 9042, 9043, 9045, 9046, 9047, 9048, 9049, 9053, 9054, 9055, 9056, 9057 und 9058 CompactRIO-Single-Board[2]2 sbRIO-9603, 9608, 9609, 9628, 9629 und 9638
  • Vier feste Verbindungsleitungen, über die Daten von LabVIEW FPGA in NI-DAQmx übertragen werden können:
    • cRIO_Trig0, cRIO_Trig1, cRIO_Trig2 und cRIO_Trig3 sind Anschlüsse, die von LabVIEW FPGA angesteuert und von NI-DAQmx gelesen werden können.
    • LabVIEW FPGA: boolesche Chassis-I/O-Ausgänge
    • NI-DAQmx: allgemein sichtbare Quellanschlüsse
      • Kann mit direkten Verbindungswegen und mit durch Tasks hergestellten Verbindungswegen verwendet werden
      • Schreibt keine Regeln für das Aktivieren/Deaktivieren von Tristate-Puffern vor
  • Vier feste Verbindungsleitungen, über die Daten von NI-DAQmx an LabVIEW FPGA übertragen werden können:
    • cRIO_Trig4, cRIO_Trig5, cRIO_Trig6 und cRIO_Trig7 sind Anschlüsse, die von NI-DAQmx angesteuert und von LabVIEW FPGA gelesen werden können.
    • LabVIEW FPGA: boolesche Chassis-I/O-Eingänge
      • Mindestanforderungen für die Impulsbreite:
        • 12,5 ns für die meisten Zielanschlüsse
        • 150 ns für SyncImpuls-Anschlüsse
    • NI-DAQmx: allgemein sichtbare Zielanschlüsse
      • Kann mit direkten Verbindungswegen und mit durch Tasks hergestellten Verbindungswegen verwendet werden
      • Schreibt keine Regeln für das Aktivieren/Deaktivieren von Tristate-Puffern vor
  • Zwei feste Verbindungsleitungen, über die Daten von LabVIEW FPGA in NI-DAQmx übertragen werden können:
    • cRIO_Trig0 und cRIO_Trig1 sind Anschlüsse, die von LabVIEW FPGA angesteuert und von NI-DAQmx gelesen werden können.
    • LabVIEW FPGA: boolesche Chassis-I/O-Ausgänge
    • NI-DAQmx: allgemein sichtbare Quellanschlüsse
      • Kann mit direkten Verbindungswegen und mit durch Tasks hergestellten Verbindungswegen verwendet werden
      • Schreibt keine Regeln für das Aktivieren/Deaktivieren von Tristate-Puffern vor
  • Zwei feste Verbindungsleitungen, über die Daten von NI-DAQmx an LabVIEW FPGA übertragen werden können:
    • cRIO_Trig2 und cRIO_Trig3 sind Anschlüsse, die von NI-DAQmx angesteuert und von LabVIEW FPGA gelesen werden können.
    • LabVIEW FPGA: boolesche Chassis-I/O-Eingänge
      • Mindestanforderungen für die Impulsbreite:
        • 12,5 ns für die meisten Zielanschlüsse
        • 150 ns für SyncImpuls-Anschlüsse
    • NI-DAQmx: allgemein sichtbare Zielanschlüsse
      • Kann mit direkten Verbindungswegen und mit durch Tasks hergestellten Verbindungswegen verwendet werden
      • Schreibt keine Regeln für das Aktivieren/Deaktivieren von Tristate-Puffern vor
Hinweis Die Signale, die von DAQmx ausgegeben werden können, variieren in ihrer Impulsbreite. Wenn Sie auf einem cRIO-Controller eines der folgenden Signale über den cRIO_Trig-Bus zum FPGA leiten, ist der Impuls zu kurz, um im Standard-Taktbereich höchster Ebene von 40 MHz angezeigt zu werden:
  • Ereignis, das aus einem Task zur Erfassung von Digitalsignalen für die gepufferte Erkennung von Pegeländerungen stammt
  • Sample-Takt, der von einem schneller als 3,5 MHz ausgeführten hardwaregetakteten Task zur Erfassung oder Ausgabe von Digitalsignalen stammt
  • Zählerausgabeereignis, das von einem zählergestützten Task stammt, der auf die Ausgabeart "Impuls" konfiguriert ist

Um dieses Problem zu beheben, können Sie das Signal an einen Zähler weiterleiten, um die Impulsbreite zu erhöhen.

1 cRIO-9040, 9041, 9042, 9043, 9045, 9046, 9047, 9048, 9049, 9053, 9054, 9055, 9056, 9057 und 9058

2 sbRIO-9603, 9608, 9609, 9628, 9629 und 9638