Brückensensorskalierung
- Aktualisiert2025-12-03
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Messungen von Sensoren in Brückenschaltung basieren auf dem Verhältnis von gemessener Spannung zu Erregerspannung. In NI-DAQmx wird dieses Verhältnis mit Hilfe der folgenden Gleichung berechnet:
wobei UR das Spannungsverhältnis, U die Ausgabespannung der Brücke, UIB die Leerlaufbrückenspannung (festgelegt durch den Brückenabgleich), UEX die Erregerspannung der Brücke und G die Verstärkungseinstellung der Shunt-Kalibrierung ist.
Bei ratiometrischen Geräten wird die Ausgabespannung der Brücke durch die Erregerspannung der Hardware geteilt. Daher muss U/UEX im Eingangsbereich des Geräts liegen. Bei Spannungsgeräten muss die Ausgabespannung der Brücke im Messbereich des Geräts liegen. Leerlaufbrückenspannung und Verstärkungseinstellung beeinflussen den Zusammenhang zwischen Eingangsbereich und Messbereich. An einem Gerät, das ±5 V messen kann, bedeutet eine Leerlaufbrückenspannung von 1 V, dass der Eingangsbereich bei -6 V bis 4 V liegen muss.
In NI-DAQmx gibt es unterschiedliche Verfahren zur Umrechnung des Spannungsverhältnisses in physikalische Einheiten. Das Verfahren richtet sich bei Dehnungsmessungen nach der Brückenschaltung. Bei unterstützten Sensoren anderer Hersteller, die in Brückenschaltung betrieben werden, berücksichtigt NI-DAQmx bei der Wahl der Skalierungsart üblicherweise die Spezifikationen des Herstellers.