Physikalische Kanäle des NI 6535/6536/6537
- Aktualisiert2025-12-03
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Die 32 individuell konfigurierbaren digitalen Ein- und Ausgangsleitungen des NI 6535/6536/6537 sind in vier 8-Bit-Ports unterteilt (siehe die folgende Tabelle). Sie können einen Port für einen bestimmten Task oder einen bestimmten physikalischen Kanal konfigurieren.
Die nachfolgende Tabelle führt die Kanalnamen für eine Konfiguration mit Hilfe von NI-DAQmx auf. "Dev1" in Namen von physikalischen Kanälen ist der Standardgerätename für NI 6535/6536/6537. Im MAX kann dieser Name geändert werden.
| Port | Name des physikalischen Kanals (Leitungen) | Name des physikalischen Kanals (Ports)[1]1 Dieser Kanalname verweist gleichzeitig auf alle acht Leitungen eines Ports. |
|---|---|---|
| Port 0 | Dev1/port0/line0 — Dev1/port0/line7 | Dev1/port0 |
| Port 1 | Dev1/port1/line0 — Dev1/port1/line7 | Dev1/port1 |
| Port 2 | Dev1/port2/line0 — Dev1/port2/line7 | Dev1/port2 |
| Port 3 | Dev1/port3/line0 — Dev1/port3/line7 | Dev1/port3 |
| Port 4[2]2 Port 4 besteht aus den sechs PFI-Leitungen. | Dev1/port4/line0 — Dev1/port4/line5 | Dev1/port4 |
Für die Ports 0 bis 3 kann eine Portbreite von 8, 16 oder 32 Bit festgelegt werden. Verwenden Sie für die Konfiguration eines 32-Bit-Ports den Kanalnamen Dev1/port0_32. Für die Konfiguration eines 16-Bit-Ports sind Kanalnamen erforderlich, die auf alle Leitungen in mehreren aufeinanderfolgenden Ports verweisen: Dev1/portP_N, wobei P 0 oder 2 (je nachdem, welche Portnummer kleiner ist) und N die Gesamtanzahl der Leitungen ist. Wenn beispielsweise Port 2 und 3 in einem 16-Bit-Port kombiniert werden, sollte Dev1/port2_16 als physikalischer Kanal angegeben werden.
In NI-DAQmx kann jeder physikalische Kanal individuell konfiguriert werden, indem beispielsweise sein Signal invertiert oder der Kanal hochohmig geschaltet wird.
PFI-Leitungen
Die Geräte NI 6535/6536/6537 haben sechs PFI-Leitungen. Diese bidirektionalen digitalen Leitungen ermöglichen die beidseitige Verwendung von Synchronisations- und Timing-Signalen über den I/O-Anschluss. Die nachfolgende Tabelle führt die PFI-Leitungen und die jeweilige Timing-Funktion auf.
| PFI 0 | Allgemeine PFI-Leitung |
| PFI 1 | Allgemeine PFI-Leitung |
| PFI 2 | Allgemeine PFI-Leitung |
| PFI 3 | Allgemeine PFI-Leitung |
| PFI 4 | Allgemeine PFI-Leitung oder Anschluss für Erzeugung der Sample-Rate |
| PFI 5 | Allgemeine PFI-Leitung oder Anschluss für Erfassung der Sample-Rate |
Zusammen mit "Auf Anforderung" als Art des Sample-Timings können Steuerleitungen als zusätzliche Datenleitungen verwendet werden.